Der Rügenpokal als Beispiel für gelungene Zusammenarbeit
Vom Anliegen zur Lösung
Im Vorfeld gab es Gespräche darüber, wie Veranstaltungen und Projekte in Binz besser unterstützt und umgesetzt werden können. Entscheidend ist dabei nicht nur die Bereitschaft zuzuhören, sondern auch die Fähigkeit, ein Anliegen innerhalb der Strukturen schnell an die richtige Stelle weiterzugeben.
Genau das hat beim Rügenpokal hervorragend funktioniert. Nach einem Austausch mit dem Bürgermeister wurde das Anliegen zügig an die Binzer Bucht Tourismus GmbH als gemeindeeigene Gesellschaft weitergeleitet. Dort übernahm Herr Müller die weitere Koordination und sorgte gemeinsam mit seinem Team für eine professionelle Umsetzung.
Professionelle Unterstützung schafft Vertrauen
Von der Bereitstellung der notwendigen Technik über Beamer und Infrastruktur bis hin zur Vorbereitung des Veranstaltungsraumes mit den Turniertischen lief die Organisation reibungslos. Für die Beteiligten war spürbar: Hier greifen verschiedene Bereiche ineinander, wenn Kommunikation funktioniert.
Durchlässigkeit als Stärke einer Kommune
Eine moderne Kommune lebt davon, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen nicht als Weg durch komplizierte Zuständigkeiten erleben, sondern als Prozess, bei dem Lösungen entstehen. Durchlässigkeit bedeutet, dass Informationen ankommen, Verantwortung übernommen wird und aus einer Idee gemeinsam etwas Konkretes entsteht.
Der Rügenpokal war deshalb mehr als nur ein gelungenes Schachturnier. Er war ein Beispiel dafür, wie Zusammenarbeit zwischen Ehrenamt, Gemeinde und kommunalen Gesellschaften funktionieren kann, wenn alle Beteiligten offen, schnell und lösungsorientiert handeln.
Bürgernähe wird praktisch gelebt
Dass diese Form der Zusammenarbeit inzwischen weitergeführt wird, zeigt die aktive Ansprache der Binzer Vereine durch Stefanie Besch aus der Öffentlichkeitsarbeit der Gemeindeverwaltung. Sie informiert über konkrete Beteiligungsmöglichkeiten und bringt Veranstalter, Vereine und ehrenamtliche Helfer zusammen. Beim Megamarsch Rügen können Vereine beispielsweise organisatorische Aufgaben übernehmen und damit zugleich ihre Vereinskasse stärken. So wird aus einer allgemeinen Einladung zur Mitwirkung eine greifbare Unterstützung des Ehrenamtes.
Auch das neue Gemeinde Journal öffnet einen direkten Weg zwischen Verwaltung, Vereinen und Bevölkerung. Vereine können nicht nur bei der Verteilung mitwirken und dafür eine Spende erhalten, sondern auch eigene Themen und Aktivitäten für kommende Ausgaben einreichen. Da das Journal sämtliche Haushalte in Binz und Prora erreicht, erhalten die Vereine eine zusätzliche öffentliche Plattform. Genau darin zeigt sich kommunale Durchlässigkeit: Informationen fließen nicht nur aus der Verwaltung heraus, sondern Erfahrungen, Themen und Engagement aus dem Ort finden ihren Weg zurück in die öffentliche Kommunikation.
Ein Beispiel für die Zukunft
Solche positiven Erfahrungen stärken das Vertrauen in die kommunalen Strukturen. Sie zeigen, dass Binz viel bewegen kann, wenn Verwaltung, Politik, Gesellschaften und Ehrenamt gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Der Rügenpokal hat damit nicht nur Gewinner an den Brettern hervorgebracht, sondern auch gezeigt, wie wertvoll eine funktionierende Zusammenarbeit für eine lebendige Gemeinde sein kann.


