Der größte finanzpolitische Denkfehler seit Jahrzehnten

Der Staat tut oft so, als müsse er sich Zukunft erst auf den globalen Finanzmärkten zusammenleihen. Tatsächlich sitzen die privaten Haushalte in Deutschland auf Geldvermögen von rund 9,39 Billionen Euro. Das Problem ist nicht fehlendes Kapital, sondern dass dieses Kapital politisch kaum für produktive Zukunftsaufgaben mobilisiert wird.“
(Qwelle Bundesbank)

‚Deutschland sucht Geld für Zukunftsprojekte zu oft dort, wo neue Abhängigkeiten entstehen: am globalen Kapitalmarkt. Der eigentliche Irrtum liegt darin, dass im eigenen Land längst enorme private Vermögen vorhanden sind, die mit einem sauberen, zweckgebundenen Modell für strategische Investitionen mobilisiert werden könnten.

Deutschland redet ununterbrochen über Zukunft, aber bei der Finanzierung denkt der Staat auffallend alt. Sobald es um Halbleiter, Energieinfrastruktur, Digitalisierung oder sicherheitsrelevante Produktion geht, läuft der Reflex fast immer in dieselbe Richtung: neue Schulden, neue Anleihen, neue Bindung an internationale Kapitalmärkte. Genau das ist der finanzpolitische Irrtum.

„Wer sehen will, wie Zukunftstechnologie in Deutschland konkret aussehen kann, muss nur auf Q.ANT in Stuttgart schauen: Dort entstehen photonische Chips mit Lichtleitern – eine Technologie, die Rechenleistung, Energieeffizienz und industrielle Souveränität zugleich berührt.“
Einzigartig weltweit

 

Wenn Deutschland wirklich zeigen will, dass es Zukunft finanzieren kann, ohne sich immer tiefer an den globalen Kapitalmarkt zu ketten, dann wäre Quantentechnologie das ideale Beispiel. Statt neue Abhängigkeiten zu kaufen, könnte der Staat mit inländischem Kapital gezielt eine Industrie aufbauen, die morgen über Wohlstand, technologische Eigenständigkeit und strategische Stärke entscheidet.

Der bessere Ansatz wäre ein Deutschland-Zukunftsfonds.

Die Idee ist einfach: Bürgerinnen und Bürger könnten sich direkt an klar definierten, wirtschaftlich sinnvollen und strategisch wichtigen Projekten beteiligen. Nicht über diffuse Staatsverschuldung, sondern über eine zweckgebundene Fondsstruktur mit klarer Laufzeit, transparenter Mittelverwendung und realistischer Rendite.

Der Vorteil liegt auf der Hand. Ein solcher Fonds würde privates Kapital im Inland mobilisieren, die wirtschaftliche Souveränität stärken, die Akzeptanz großer Investitionen erhöhen und die Abhängigkeit von internationalen Kapitalmärkten verringern. Vor allem aber würde er Bürger nicht nur als Zahler behandeln, sondern als Mitgestalter wirtschaftlicher Entwicklung.

Entscheidend ist dabei die Konstruktion. Ein Zukunftsfonds dürfte nicht im allgemeinen Staatshaushalt verschwinden. Er bräuchte eine strikte Trennung vom Haushalt, eine saubere Projektdefinition, begrenzte und glaubwürdige Renditeerwartungen sowie eine nachvollziehbare Berichterstattung über Fortschritt und Ergebnisse. Ohne diese Regeln wäre das Modell wertlos. Mit ihnen wäre es ein ernstzunehmender finanzpolitischer Richtungswechsel.

Der Denkfehler im politischen Betrieb besteht also nicht darin, dass zu wenig Geld vorhanden wäre. Der Fehler besteht darin, dass vorhandenes Kapital nicht intelligent organisiert wird. Deutschland braucht nicht nur mehr Investitionen. Deutschland braucht endlich eine Finanzierung, die zur eigenen wirtschaftlichen Substanz passt.

Kurz gesagt:
Der Staat verschuldet sich für Zukunftsaufgaben immer weiter nach außen, obwohl im Inland erhebliche Vermögen vorhanden sind. Der größte finanzpolitische Irrtum seit Jahrzehnten ist, dieses Kapital nicht gezielt für strategische nationale Investitionen zu mobilisieren.

Wünsche, Verantwortung, Zusammenhalt

Wir blicken nach vorn, nicht mit Wunschlisten, sondern mit der Bereitschaft zu handeln. Binz braucht keine wohlklingenden Erwartungen, sondern Menschen, die Verantwortung übernehmen und gestalten. Nicht irgendwann, sondern jetzt.

 

Binz funktioniert dann gut, wenn Verantwortung übernommen wird – im Alltag, im Ehrenamt, in der lokalen Politik und in den zuständigen Ämtern. Gestaltung braucht verlässliche Entscheidungen, transparente Abläufe und Gesprächsbereitschaft auf Augenhöhe. Wer Verantwortung trägt, ob gewählt oder eingesetzt, prägt den Ort unmittelbar. Dafür braucht es Präsenz, Klarheit und den Willen, Dinge nicht zu verwalten, sondern voranzubringen.

Binz ist Lebensort und Urlaubsort zugleich. Damit das funktioniert, müssen Interessen von Einheimischen und Gästen zusammengedacht werden. Ein funktionierender Ort entsteht dort, wo Alltag, Arbeit und Tourismus nicht gegeneinanderstehen, sondern sich gegenseitig ermöglichen. Rücksicht, Verlässlichkeit und klare Regeln sind dafür keine Einschränkung, sondern Voraussetzung.

Sauberkeit im Ort

Sauberkeit ist keine Nebensache, sondern ein Grundsignal. Sie zeigt, wie ernst ein Ort sich selbst nimmt. Öffentliche Flächen, Wege, Strände und Plätze müssen zuverlässig gepflegt werden – nicht punktuell, sondern kontinuierlich.

In Gesprächen mit Gästen zeigt sich immer wieder, wie wichtig Sauberkeit für die Wahrnehmung von Binz ist. Saubere Wege, keine Graffiti, keine Kippen auf dem Boden, kein Papier und keine überquellenden Mülleimer werden bewusst wahrgenommen und geschätzt. Viele Gäste vergleichen Binz mit Großstädten wie Berlin und empfinden die Ordnung und Pflege hier als wohltuend und erholsam.

Lärm, Anlieferung und Verkehr

Ein weiteres Thema ist der Lärm durch Anlieferungen, insbesondere in sensiblen Bereichen. Hier geht es nicht um Schuldzuweisungen, sondern um strukturierte Abläufe, klare Zeit Fenster und kontrollierten Lieferverkehr.

Als Diskussionsansatz wird unter anderem eine Verkehrsberuhigung der Lottumstraße / Proraerstraße, sowie angrenzender Straßenzüge in Richtung Dollahner Straße benannt. Ziel ist es, Belastungen zu reduzieren und Aufenthaltsqualität zu sichern. Konkrete Ausgestaltungen sollen gesondert erarbeitet und diskutiert werden.

Bewahren und weiterentwickeln

Binz verfügt über vieles, was den Ort besonders macht: eine gepflegte Umgebung, die Nähe zum Meer, eine klare Ortsstruktur und eine Atmosphäre, in der sich Gäste wie Einheimische wohlfühlen. Diese Qualitäten gilt es zu erhalten.

Gleichzeitig gehört zur Weiterentwicklung, dort nachzuschaffen, wo Verbesserungen möglich sind – etwa bei Verkehrsberuhigung und Anlieferverkehr. Wer das Gute bewahren will, muss bereit sein, Abläufe zu überprüfen und Lösungen zu diskutieren.

derBinzer

 

OVG kippt Hunde-Kurtaxe – Binz muss neu rechnen

Hunde willkommen – ab 2026 ohne Extra-Kurtaxe.

OVG-Urteil aus Greifswald verändert die Spielregeln – eine Einordnung für derBinzer.de

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Greifswald hat entschieden: Die bislang erhobene Hunde-Kurtaxe in Binz ist rechtlich nicht haltbar. Zwar sei der zusätzliche Aufwand durch Hunde real – von Reinigung über Kotbeutel bis zu Strandkontrollen –, doch die Finanzierung sei nach Auffassung des Gerichts eine allgemeine Aufgabe der Kommune. Ab 2026 entfällt die Abgabe. Was bedeutet das für Binz, seine Gäste und die kommunale Selbstverwaltung?

Was hat das Gericht entschieden?

Kern der Entscheidung: Der „hundebedingte Mehraufwand“ ist nicht länger als Sonderlast ausschließlich der Hundebesitzer einzuordnen, sondern als Teil der allgemeinen touristischen Infrastruktur. Die Folge: Die Kosten werden künftig über die allgemeine Kurtaxe getragen – also von allen Gästen, unabhängig davon, ob sie mit Hund reisen oder nicht.

Was heißt das konkret für Binz?

Kurzfristig fällt eine zweckbezogene Einnahmequelle weg. Mittelfristig wird die Gemeinde die allgemeine Kurtaxe neu kalkulieren müssen, um Reinigung, Entsorgung und hundefreundliche Infrastruktur zu finanzieren. Das kann – je nach Höhe – die Akzeptanz bei Gästen ohne Hund belasten. Auf der Habenseite steht ein klarer Standortvorteil: Binz wird für Hundebesitzer attraktiver, Verwaltung und Abrechnung werden einfacher.

Transparenz und Gerechtigkeit – zwei Seiten einer Medaille

Bisher war für den Gast nachvollziehbar, wofür die Hunde-Kurtaxe stand: zwei Euro pro Tier und Tag, zweckgebunden. Künftig gehen diese Posten in der allgemeinen Kurtaxe auf. Das kann fair sein – denn die Strandreinigung nützt am Ende allen –, birgt aber ein Transparenzrisiko: Wenn Mehrkosten „unsichtbar“ werden, wächst das Misstrauen. Gefragt sind klare, öffentlich einsehbare Rechnungen: Wieviel kostet hundebezogene Infrastruktur tatsächlich? Wie spiegelt sich das in der allgemeinen Kurtaxe wider?

Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung?

Kritisch zu würdigen ist der grundsätzliche Punkt: Hier korrigiert ein Oberverwaltungsgericht eine etablierte kommunale Praxis. Juristisch mag das stichhaltig sein; politisch ist es ein Einschnitt. Denn die Frage, wie eine Gemeinde zweckgebundene Beiträge erhebt und welche Lenkungswirkung sie entfalten will (z. B. Sauberkeit, Nutzerverantwortung), ist Teil der örtlichen Gestaltungshoheit. Wenn Gerichte die Spielregeln nachträglich umschreiben, müssen sie gleichzeitig Wege eröffnen, wie Gemeinden legitime Ziele weiterhin erreichen können – transparent, rechtssicher und praktisch umsetzbar.

Christliche Perspektive: Gemeinwohl, Würde, Verantwortung

Für eine Gemeinde mit christlichem Selbstverständnis ist die Debatte mehr als eine Gebührenfrage. Es geht um Gemeinwohl und Gerechtigkeit: Lasten sollen fair verteilt sein, ohne einzelne Gruppen zu stigmatisieren. Zugleich braucht es Verantwortung jedes Einzelnen: Wer mit Hund reist, achtet auf Sauberkeit und Rücksicht; die Gemeinde sorgt für verlässliche, würdige Rahmenbedingungen – für Menschen, Tiere und unsere gemeinsame Schöpfung, die Ostseeinsel.

Was der Binzer jetzt erwarten darf – unsere Forderungen

  • Offenlegung der Kosten: jährlicher Bericht zu Reinigung, Entsorgung, Hundestränden und Kontrollen.
  • Ehrliche Kurtaxe: Wenn die allgemeine Kurtaxe steigt, dann nachvollziehbar und moderat – mit Begründung.
  • Anstand statt Abgabe: Stärkere Kommunikation von Verhaltensregeln (Leinenpflicht, Kotbeutel), gekoppelt an positives Anreizsystem.
  • Beteiligung der Bürger: Öffentliche Anhörung vor der Neufassung der Binzer Kurtabgabensatzung.
  • Rechtssicherheit: Frühzeitige Abstimmung der neuen Satzung mit der Kommunalaufsicht, um erneute Streitigkeiten zu vermeiden.

Kurzbilanz: Chancen und Risiken

Chancen:

  • ✅ Imagegewinn als hundefreundlicher Ort
  • ✅ Weniger Bürokratie
  • ✅ Potentiell mehr Übernachtungen

Risiken:

  • ❌ Umverteilung zulasten von Gästen ohne Hund
  • ❌ Transparenzverlust
  • ❌ Mögliche Erhöhung der allgemeinen Kurtaxe

Fazit

Das OVG-Urteil beendet eine umstrittene Sonderabgabe – und zwingt Binz, seine touristische Finanzierung neu zu ordnen. Richtig ist: Sauberkeit und Ordnung sind Gemeinschaftsaufgaben. Ebenso richtig ist: Kommunale Gestaltungsspielräume sind kostbar. Wenn Binz jetzt transparent rechnet, die Bürger beteiligt und Maß hält, kann aus der juristischen Zäsur ein politisch kluger Neuanfang werden.

— derBinzer.de, Kommentar & Bericht

Neuer Bürgermeister Mario Kurowski: Mit Mut, Fairness und einem Lachen gestalten

Emotionaler Auftakt – Rückblick auf den Wahlkampf

Im Gespräch mit Gästen – offen, zugewandt, nahbar. © derBinzer

Binz atmete Spannung: Die Stichwahl, der 25. Mai 2025, Mario Kurowski – „Mit voller Kraft für Binz und Prora“ als Kampagnen-Motto.
Es war ein Wahlkampf, der Herzen bewegte, getragen von einem engagierten Team und der Wählergruppe Bürger für Binz.
Am Ende stand ein deutliches Ergebnis: 1.461 Stimmen für Kurowski – gegen 1.225 für Amtsinhaber Schneider. Ein Wechsel voller Symbolkraft: Mit diesem Ergebnis beginnt in Binz ein neues Kapitel. Hoffnung, Aufbruch und Zusammenhalt standen spürbar im Raum. Dankbar, aber niemals euphorisch, brachte Kurowski in seiner ersten Rede auf den Punkt, was diesen Erfolg ermöglichte.

 

Spannung & Slogans – ein neuer Stil für Binz

viel Applaus – hörbarer Rückenwind im Saal. © derBinzer

Der Übergang war spürbar: Ein frischer Stil sollte die Gemeinde und ihre Verwaltung beleben. Kurowski betonte sein Credo, unabhängig und parteilos zu sein – aber nicht machtlos. Sein Ziel: klare Entscheidungen ohne ideologische Scheuklappen. Keine großen Theorien, sondern konkrete Veränderungen. Mit Humor als Türöffner und Bürgernähe als Fundament.

Er will Politik erlebbar machen – transparent, direkt und alltagstauglich. Entscheidungen sollen nicht hinter verschlossenen Türen fallen, sondern dort, wo sie hingehören: mitten in der Gemeinde. Damit wächst Vertrauen, weil die Menschen spüren, dass ihre Stimme Gewicht hat.


Amtsübernahme und Vereidigung

Vereidigt – hörbarer Rückenwind im Saal. © derBinzer

Mario Kurowski trat offiziell sein Amt an – begleitet von der Vereidigung durch Ron-Patrick Reinholz, den Kämmerer, Leiter des Fachamts Finanzen und zugleich 2. Bürgermeister der Gemeinde Binz. Auffällig war die Abwesenheit von Karsten Schneider, dem vergangenen Bürgermeister, der bei solchen Anlässen traditionell eine Rolle gespielt hätte. Dass Schneider einst erfolgreicher Kugelstoßer war – eine Einzelsportart – wirkte in diesem Zusammenhang fast sinnbildlich.
So übernahm Reinholz die symbolische Schlüsselübergabe, die sonst Schneider vorbehalten gewesen wäre. Damit begann eine neue Ära der Verwaltung.

Ein neuer Anfang für Binz

Geladene Gäste hier Wolfgang Schewe Inhaber Hotel am Meer und Frank Mantey Wohnmobiloase Prora (c) derBinzer

Die Veranstaltung zeigte: Binz schaut nach vorn. Ob im Gespräch mit langjährigen Vereinsmitgliedern, Unternehmern aus Hotellerie und Tourismus oder den vielen ehrenamtlich Engagierten – überall war die Bereitschaft zu spüren, gemeinsam anzupacken.

Kurowski`s Botschaft – „Der Blick in den Rückspiegel ist klein, gemessen an dem, was vor uns liegt“ – blieb als Leitgedanke im Saal hängen. Ein Satz, der nicht nur von seiner Tochter inspiriert war, sondern auch sinnbildlich für den Aufbruch der Gemeinde steht.

So endete ein Tag voller Symbolkraft: mit Applaus, Zuversicht und dem spürbaren Willen, die Entwicklung der Gemeinde Binz und Prora gemeinsam zu gestalten – mit Mut, mit Fairness und mit einem Lachen.

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Schach in Binz – Gemeinsam am Brett, offen für alle

Schach verbindet Generationen – in Binz wird das Spiel zur Begegnung. Ob Anfänger oder erfahrener Turnierspieler: Alle sind willkommen! Freiluftpartien an der Promenade, ein Promi-Simultan und das große 1. Binzer Senioren Open 2025 machen Binz zu einem neuen Zentrum der Schachkultur.

In Binz entsteht eine neue Schachkultur: offen, inklusiv und lebendig. Strategisches Denken, Begegnungen auf Augenhöhe und gemeinsames Spiel stehen im Mittelpunkt. Der SC BinzTherme Rügen e.V. lädt Einheimische und Gäste herzlich ein, Teil dieser besonderen Gemeinschaft zu werden. „Schach in Binz – Gemeinsam am Brett, offen für alle“ weiterlesen

Zufällig entdeckt – und hinterfragt

Was landet da in Binz im Warenkorb?

Folge 1: Weintrauben aus Indien – eine stille Reise um die halbe Welt

Beim Einkauf in einem Supermarkt in Binz fiel mir kürzlich eine Schale kernloser Weintrauben in die Hände. Preis: 1,99 €. Herkunft: Indien.

Ein kurzer Blick genügte, um innezuhalten. Warum werden Tafeltrauben ausgerechnet aus Indien importiert – in einem Monat, in dem europäische Ware fast erntereif ist? Und wie schafft es ein solches Produkt, nach Tausenden von Kilometern Transport und unter Beachtung aller Vorschriften, so günstig im Supermarktregal zu landen?

Eine kurze Recherche zeigt:
Indien ist heute einer der weltweit größten Exporteure von Tafeltrauben. Zwischen Januar und April wird dort auf großen Agrarflächen geerntet, vorwiegend in den Regionen Nashik und Maharashtra. Nach Sortierung und Verpackung in sogenannten „Pack Houses“ gelangen die Früchte per Kühlcontainer auf dem Seeweg nach Europa – ein logistischer Kraftakt, der gut drei Wochen dauert. „Zufällig entdeckt – und hinterfragt“ weiterlesen

Tourismus mit Weitblick

Warum der Tourismusausschuss jetzt zur Schaltzentrale der Zukunftsentwicklung in Binz wird.

Redaktion derBinzer.de | Juni 2025

Der Tourismusausschuss des Ostseebades Binz gewinnt zunehmend an strategischer Bedeutung. In den vergangenen Monaten zeigte sich nicht nur, wie viel Verantwortung in diesem Gremium liegt, sondern auch, wie sehr engagierte Ausschussmitglieder – allen voran Markus Möser (BfB) – dafür kämpfen, dass Transparenz, Bürgernähe und wirtschaftliche Kontrolle nicht nur Schlagworte bleiben, sondern konkrete politische Praxis.

Ein Ausschuss mit Verantwortung „Tourismus mit Weitblick“ weiterlesen

Bezirksmeister 2024/25 – Aufstieg in die Landesliga Ost ist perfekt!

SC Binztherme e.V. – Saisonbericht 2024/2025

Mit einer beeindruckenden Leistung über die gesamte Saison hinweg hat sich die erste Mannschaft des SC Binztherme e.V. den Bezirksmeistertitel gesichert und damit den verdienten Aufstieg in die Landesliga Ost gefeiert.

Mit insgesamt 27,5 Mannschaftspunkten dominierte der SC Binztherme die Liga. Herausragend war dabei die konstante Bestbesetzung, die in allen Runden nahezu vollständig antrat und mit diszipliniertem Mannschaftsspiel überzeugte.

Einzelspieler-Highlights

Allen voran glänzte Helmut Horch am zweiten Brett. Er blieb über die gesamte Saison ungeschlagen und wurde mit seiner Bilanz als bester Spieler des Bezirks ausgezeichnet – für sein ruhiges, aber starkes Angriffsschach, das Gegner reihenweise zur Aufgabe zwang.

Weitere Top-Leistungen: „Bezirksmeister 2024/25 – Aufstieg in die Landesliga Ost ist perfekt!“ weiterlesen

Stichwahl am 25. Mai: Binz und Prora stehen vor einer Richtungsentscheidung

Fast 50 % für Mario Kurowski – ein Signal, das in Binz und Prora deutlich zu hören ist. Die Bürgermeisterwahl am 12. Mai hat vor allem eines gezeigt:
Viele Menschen wollen mehr Mitsprache, mehr Transparenz und einen klaren Zukunftskurs für unseren Ort. Mit einer Wahlbeteiligung von 58,7 % ist klar, die Bürgerinnen und Bürger wollen mitgestalten. Was jetzt zählt, ist Beteiligung, Zuhören, Gemeinsamkeiten definieren.
Kandidat Mario Kurowski hat in seinem Wahlkampf betont, wie wichtig echte „Stichwahl am 25. Mai: Binz und Prora stehen vor einer Richtungsentscheidung“ weiterlesen

Bürgermeisterwahl in Binz Mai 2025

Mario Kurowski (BfB) setzt auf gelebte Bürgerbeteiligung

Zur Bürgermeisterwahl 2025 kandidiert Mario Kurowski für die Wählergruppe „BfB – Bürger für Binz“. Der gebürtige Rüganer ist 48 Jahre alt, lebt seit rund drei Jahrzehnten in Binz und bringt über zehn Jahre Erfahrung aus der kommunalpolitischen Arbeit mit.

Ein zentrales Thema seiner Kandidatur ist die Stärkung der Bürgerbeteiligung – ein Anliegen, das auch in früheren Beiträgen auf derbinzer.de regelmäßig aufgegriffen wurde. Dort wurde betont, dass Bürgerbeteiligung in Binz und Prora nicht nur als formales Verfahren verstanden werden darf, sondern als lebendiger Prozess, der Angebote braucht – und Verbindlichkeit in der Umsetzung.

Genau hier setzt Kurowski an: Er will den Dialog mit der Buergerschaft ausbauen – ueber offene Gesprächsformate wie seine angekündigte „ZuhörTour“, öffentliche Sprechstunden und Bürgerforen. Diese sollen nicht nur Meinungen einholen, sondern auch verbindlich Rückkopplung mit politischen Entscheidungswegen erhalten. Bürger sollen sich nicht nur gehört fühlen – sie sollen spüren, dass ihre Anliegen nachvollziehbar aufgegriffen, weitergetragen und umgesetzt werden.

Sein Motto „Endlich machen!“ versteht Kurowski als Aufforderung an Verwaltung und Politik, Ideen aus der Bevoelkerung nicht in symbolischen Beteiligungsverfahren versanden zu lassen, sondern sie aktiv in den Umsetzungsprozess einzubinden.

Inhaltlich schlägt Kurowski unter anderem folgende Projekte vor:
– Das „Haus der Generationen“ auf dem Gelände der Grundschule Binz mit neuer Kita „Lütt Matten“ und einer Umnutzung der alten Kita für Senioren, Jugendliche und Vereine.
– Die Förderung eines seniorengerechten Wohnangebots in Prora, das auf dem Wunsch nach Verbleib im vertrauten Lebensumfeld basiert.
– Die Weiterentwicklung der Festwiese zu einem Treffpunkt für Binzer mit Skaterbahn, Vereinsgäuden und offener Veranstaltungsfläche.
– Ein Verkehrsberuhigungskonzept und der Schutz des Gemeindestrandes als Rückzugsort für Einheimische.

Mario Kurowski betont seine berufliche Erfahrung in der Gastronomie und im Finanzbereich sowie seinen pragmatischen Politikstil: „Es gibt für jede Herausforderung eine Lösung – wenn man anpackt.“

Weitere Informationen und Termine zur Kandidatur finden Interessierte unter www.endlichmachen.de